Weißt du, was dein Pferd
im Fellwechsel braucht?
Du bekommst den Plan dazu: Unser kostenloser Guide zeigt dir, worauf du in der haarigen Zeit achten solltest
Was du wissen solltest
1
Das Licht gibt den Takt vor – nicht die Temperatur
Die Zirbeldrüse im Gehirn deines Pferdes registriert die Tageslichtlänge mit großer Präzision. Sobald die Tage kürzer werden – in Mitteleuropa ab Ende Juni, merklich ab August – beginnt sie, mehr Melatonin auszuschütten. Das ist das Startsignal: Wintervorbereitung läuft.
2
Warum Herbst schwerer ist als Frühling
Im Frühjahr passiert der Fellwechsel bei mehr Licht, steigenden Temperaturen, frischem Gras voller Nährstoffe. Im Herbst bei: weniger Energie von außen, das Ende der Weidesaison naht, das Immunsystem ist gleichzeitig gefordert. Pferde, die dabei nicht optimal versorgt sind, zeigen es – mit einem schleppenden Fellwechsel, Schlappheit und erhöhter Anfälligkeit.
3 Fehler
die fast alle machen
Unterschätzen, was gerade passiert
Ein Winterfell entsteht nicht einfach so. Jedes einzelne Haar wird neu gebildet, Hunderttausende davon gleichzeitig. Das kostet den Körper Ressourcen: Energie, Protein, Spurenelemente. Wer glaubt, der Fellwechsel läuft nebenbei und sein Pferd entsprechend wenig versorgt und schont, liegt falsch.
Den Nährstoffbedarf nicht berücksichtigen
Haare bestehen zu rund 80 % aus Keratin – und Keratin braucht Bausteine: Aminosäuren, Zink, Kupfer, Mangan, Biotin. Der Bedarf steigt in dieser Phase spürbar an. Die meisten füttern trotzdem weiter wie bisher.
Nicht an die Leber denken
Während der Körper auf Hochtouren produziert, ist die Leber gleich dreifach gefordert: Sie produziert Proteine für den Haaraufbau, steuert den Fettstoffwechsel und entsorgt die anfallenden Stoffwechselabfälle. Dieser Zusammenhang wird fast immer übersehen.
Was du tun kannst
1
Jetzt aktiv werden
Wer sein Pferd im Fellwechsel unterstützen will, darf nicht erst warten, bis die Haare schon fliegen. Das Entscheidende im
Körper passiert lange vorher.
2
Futterration anpassen
Aminosäuren, Zink, Kupfer, Mangan und Biotin sind die wichtigsten Bausteine für die Haarbildung. Prüfe, ob deine Futterkomponenten sie in ausreichender Menge liefern – oft reicht die Sommeration jetzt nicht mehr aus.
3
Darm und Leber aktiv begleiten
Nur wenn der Darm normal arbeitet, können die Nährstoffe, die der Körper jetzt so dringend braucht, überhaupt aufgenommen werden. Wenn die Leber nicht nachkommt, stockt der Prozess, egal wie gut die Futterration ist. Bitterstoffe können sie in dieser Phase gezielt unterstützen.
4
Omega‒3‒Fettsäuren im Blick behalten
Solange dein Pferd auf der Weide steht, nimmt es über frisches Gras natürlich Omega-3-Fettsäuren auf. Mit dem Ende der Weidesaison fällt diese Quelle weg. Leinöl oder Leinsamen können gezielt ergänzen.
5
Impfungen und Wurmkur clever timen
Während des Fellwechsels solltest du dein Pferd nicht unnötig zusätzlich belasten. Idealerweise legst du Impfungen, Wurmkuren und Co. in die Wochen vor oder nach Fellwechsel-Hochphase, nicht mittenrein.
Fellwechsel‒Zeit
ist GladiatorPLUS‒Zeit
Die GladiatorPLUS Milieufütterung liefert als flüssige All-in-one-Essenz ausgewählte Naturstoffe und Mikronährstoffe inklusive Biotin und Bitterstoffen und unterstützt so über die Fütterung die normalen Körperfunktionen deines Pferdes – auch und besonders während der Fellwechsel-Monate.
Unser Tipp: Fang jetzt im August mit der täglichen Gabe an und füttere etwa sechs bis acht Wochen.
Euch eine gute gemeinsame Zeit
Herzlich,
Patricia aus dem GladiatorPLUS‒Expertenteam
Patricia aus dem GladiatorPLUS‒Expertenteam
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Rechtlicher Hinweis:
Die GladiatorPLUS Milieufütterung ist ein Ergänzungsfuttermittel im Sinne der VO (EG) 767/2009. Sie dient der ernährungsphysiologischen Unterstützung normaler Körperfunktionen im Rahmen einer bedarfsgerechten und artgerechten Fütterung. Bezeichnungen wie „Körpermilieu“ oder „Bausteine der ganzheitlichen Tiergesundheit“ beschreiben funktionelle Zusammenhänge und das Zusammenspiel normaler physiologischer Prozesse eines gesunden Organismus. Es handelt sich hierbei nicht um medizinische oder therapeutische Aussagen. Die GladiatorPLUS Milieufütterung ist nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Therapie. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte stets eine tierärztliche Abklärung erfolgen. Erfahrungsberichte spiegeln individuelle Beobachtungen im Kontext von Haltung, Fütterung und Umgang wider und stellen kein Wirkversprechen für ein bestimmtes Produkt dar. GladiatorPLUS versteht sich als Anbieter eines Wissens- und Fütterungskonzepts mit dem Ziel, Tierhalter über ernährungsphysiologische Zusammenhänge aufzuklären und sie bei einer verantwortungsvollen, strukturierten Umsetzung im Alltag zu begleiten.
Info und Service
GladiatorPLUS Team
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