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Heute schon an den

Darm deines Pferdes

gedacht?
Mal ehrlich: Die meisten Pferdebesitzer denken nicht so oft an den Darm ihres Pferdes.
Meist erst dann, wenn er auffällig geworden ist. Dabei verdient der Darm viel früher unsere Aufmerksamkeit. Denn er ist nicht einfach nur ein Verdauungsorgan für ein Pferd.
Er ist das Zentrum seines Wohlbefindens. Stimmungszentrale. Und eng verbunden mit dem Immunsystem. Wer das versteht, schaut anders hin: nicht erst, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, sondern ab heute. Und setzt alles daran, die normalen Darmfunktionen seines Pferdes bestmöglich zu unterstützen.
Was du wissen solltest
1
Eine Welt für sich
Der Darm eines Pferdes ist rund 30 Meter lang. Ein riesiges Ökosystem, in dem Billionen von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen leben – die Darmflora, oft auch Mikrobiom genannt. Sie sind nicht einfach Mitbewohner. Sie sind aktive Mitgestalter der Gesundheit deines Pferdes.
2
Das größte Immunorgan
Rund 80 Prozent des Immunsystems sitzen im Darm. Kein Wunder: Er ist eine der größten Kontaktflächen zur Außenwelt. Was dein Pferd aufnimmt, trifft dort auf Abwehr. Ein gesundes Mikrobiom entscheidet mit, ob Erreger eine Chance haben oder nicht.
3
Der Darm produziert Glücksgefühle
Rund 90 Prozent des Serotonins entstehen nicht im Gehirn, sondern im Darm. Das bedeutet: Wohlbefinden, Ausgeglichenheit, Nervenstärke – alles beginnt dort. Über die Darm-Hirn-Achse steuert der Darm also auch Stimmung und Verhalten mit.

3 Fehler

die fast alle machen
Den Darm nur bei Problemen auf dem Schirm haben.
Viele denken erst bei Kolik, Kotwasser und Co. an den Darm. Dabei beeinflusst er täglich, wie es deinem Pferd geht. Wer erst reagiert, wenn etwas sichtbar schiefläuft, hat den besten Moment schon verpasst – zumal Pferde darmempfindlicher sind als viele andere Tiere.
Futter zu schnell wechseln.
Das Darmmikrobiom braucht mindestens 10 bis 14 Tage, um sich an eine veränderte Fütterung anzupassen. Wer schneller wechselt – egal ob Heu, Kraftfutter oder Weide – riskiert eine Dysbalance, die lange nachwirkt.
Nach Antibiotika und Wurmkuren einfach weitermachen.
Beide greifen tief ins Darmmilieu ein. Antibiotika unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Bakterien – sie räumen auf, ohne Rücksicht. Wurmkuren belasten das Mikrobiom ebenfalls.
Was du tun kannst
1
Raufutter durchgehend anbieten
Dein Pferd ist darauf ausgelegt, fast rund um die Uhr zu fressen. Bereits nach vier Stunden ohne Raufutter verändert sich sein Darmmilieu messbar. Lange Fresspausen – oder zu viel Kraft- und Zuckerfutter – bringen das empfindliche Milieu im Darm aus dem Gleichgewicht. Und beim Futterwechsel gilt: Egal, ob neues Heu, Anweiden, anderes Mineralfutter oder neues Kraftfutter: Gib dem Darm Zeit.
2
Stress reduzieren
Stress und Darm vertragen sich schlecht. Häufige Transporte, Stallwechsel, soziale Isolation, unregelmäßige Fütterungszeiten – all das wirkt direkt und nachweislich auf den Darm. Ein entspanntes Pferd hat nicht nur bessere Laune. Es hat auch oft ein besseres Darmmilieu.
3
Nach Belastungen gezielt unterstützen
Antibiotikagaben und Wurmkuren sind Eingriffe, die Spuren hinterlassen. Wer danach einfach weitermacht wie vorher, überlässt die Regeneration dem Zufall – und verschenkt eine wichtige Chancen, den Darm seines Pferdes aktiv zu unterstützen.
Wie du sonst noch

unterstützen kannst

Der Körper deines Pferdes leistet jeden Tag Erstaunliches. Er gleicht aus, verarbeitet, reguliert. Damit diese normalen Körperfunktionen gut ablaufen können, braucht dein Pferd ein Umfeld, das zu ihm passt: artgerechte Haltung, Bewegung, Vertrauen, Ruhe. Und eine Fütterung, die den Organismus sinnvoll begleitet.
Fütterung ist tägliche Grundlagenarbeit. Denn über das, was du deinem Pferd jeden Tag fütterst, beeinflusst du zentrale Prozesse im Organismus vom Stoffwechsel bis hin zum inneren Körpermilieu.
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Euch eine gute gemeinsame Zeit

Herzlich,
Patricia aus dem GladiatorPLUS‒Expertenteam

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Rechtlicher Hinweis: Die GladiatorPLUS Milieufütterung ist ein Ergänzungsfuttermittel im Sinne der VO (EG) 767/2009. Sie dient der ernährungsphysiologischen Unterstützung normaler Körperfunktionen im Rahmen einer bedarfsgerechten und artgerechten Fütterung. Bezeichnungen wie „Körpermilieu“ oder „Bausteine der ganzheitlichen Tiergesundheit“ beschreiben funktionelle Zusammenhänge und das Zusammenspiel normaler physiologischer Prozesse eines gesunden Organismus. Es handelt sich hierbei nicht um medizinische oder therapeutische Aussagen. Die GladiatorPLUS Milieufütterung ist nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Therapie. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte stets eine tierärztliche Abklärung erfolgen. Erfahrungsberichte spiegeln individuelle Beobachtungen im Kontext von Haltung, Fütterung und Umgang wider und stellen kein Wirkversprechen für ein bestimmtes Produkt dar. GladiatorPLUS versteht sich als Anbieter eines Wissens- und Fütterungskonzepts mit dem Ziel, Tierhalter über ernährungsphysiologische Zusammenhänge aufzuklären und sie bei einer verantwortungsvollen, strukturierten Umsetzung im Alltag zu begleiten.